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Erzbischof auf Konfrontationskurs?
07.01.2009 | Verhütung, Schwangerschaftsabbruch und Kirche in der Diskussion | 3:33
In der aktuellen Diskussion rund um die Enzyklika "Humanae vitae", in der Papst Paul VI. das Verbot künstlicher Empfängnisverhütung festgelegt hat, weicht der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari jetzt deutlich von der „humaneren“ Linie des Wiener Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn ab. Dieser hatte nämlich die österreichischen Bischöfe der „Sünde“ bezichtigt, da sie vor 40 Jahren nein zur Pille sagten. Schönborn spricht von zunehmender Überalterung, welche einen anderen Umgang mit werdendem Leben nötig mache. Konkret regte er an, dass der Diözesane Hilfsfonds für Schwangere in Not vom Staat verdoppelt werden sollte. Pompt wurde der Kardinal vom Verhütungsmuseum eingeladen um das Thema zu diskutieren. Es ist wirklich interessant, dass die Kirche beginnt sich Bevölkerungspolitisch zu engagieren.
http://www.verhuetungsmuseum.at/
Redaktion: Manuel Normal
Kamera/Schnitt: Michael Kraml









