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Am Ende seines Lebens flieht Joseph Fouché, Napoleons Polizeipräsident und Erfinder des Überwachungsstaates, mit der halbherzigen Zustimmung Metternichs nach Linz ins Exil. In der Schauspieloper von Franz Hummel wird Fouché als jämmerliches menschliches Wrack im Geiste von seinen Opfern und Widersachern, von Napoleon, Robespierre, Marat, Talleyrand und Joséphine Bonaparte verfolgt. Das Auftragswerk von Linz09 als Produktion der LIVA/Brucknerhaus zeichnet das Psychogramm eines intellektuellen Massenmörders in einer bildreichen wie dramatischen Inszenierung.
Idee: Otto M. Zykan, Konzept: Franz und Sandra Hummel.
Regie & Choreografie: Susan Oswell, Musikalische Leitung: Alexei Kornienko, Bühne: Bernhard Hammer, Kostüme: Erika Landertinger, Lichtdesign: Gerhard Fischer, Maske: Monika Krestan, Gerda Fischer, Doris Scheuringer.
Besetzung: Harald Heinz (Joseph Fouché); Bettina Schönenberg (Marie-Thérèse-Charlotte); Léla Wiche (Hirondelle Fouché); Stephanie Lang (Joséphine Bonaparte); Ursula Langmayr (Comtesse de Castellane); Matthäus Schmidlechner (Talleyrand); Boris Theinschnack (Robespierre); Tiberius Binder (Napoleon); Josef Zwink (Erzbischof Laurent),
das Solistenensemble des Institutes für Gesang und Stimme der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und TänzerInnen und AbsolventInnen des Institute for Dance Arts.
Uraufführung am 9.Jänner 2009 im Posthof Linz, weitere Vorstellungen am 10.,14. und 15.01. um 20.00 Uhr.
Redaktion: Sarah Widter
Kamera/Schnitt: Michael Kraml









