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"Politik liebst Kunst": Die Bilanz (*)
16.04.2008 | Ein Resumee von Martin Heller und Stella Rollig | 4:48
Die Reihe "Politik liebt Kunst" hat vor allem gezeigt, dass (Kultur-) Politiker im Gespräch über Kunstwerke nicht viel anderes über Kunstwerke berichten als durchschnittliche Bürgerinnen und Bürger.
Übliches Herangehen an Kunstwerke über Biografien der Künstler und Charakterisierung der Werke mit Begriffen wie positiv, kraftvoll, farbkräftig etc. waren fast auswechselbar. Zwischen den Zeilen war aber immer wieder für geübte Zuhörer Überraschendes herauszuhören.
Eine gute Idee, den PolitikerInnen über ein Kulturgespräch näher zu kommen. Skeptisch war dabei vor allem die heimische Kunstszene, die durch Abwesenheit glänzte. Natürlich nutzte man die Veranstaltungsreihe strategisch. Einerseits für
parteipolitisches Agitieren, andererseits fürs Imageaufpolieren von Lentos und Linz 09. Die künstlerischen Leiter haben in weiser Voraussicht Shakehands mit der Politik betrieben.
In diesem Beitrag ziehen Linz09- Intendant Martin Heller und Lentos-Leiterin Stella Rollig Bilanz über diese Veranstaltungsreihe.








