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"Politik liebt Kunst": Ute Klitsch (*)
02.04.2008 | Ute Klitsch über ihr Lieblingswerk von Fritz Aigner | 4:31
In der vorletzten Ausgabe von Politik liebt Kunst schwärmt FP-Gemeinderätin Ute Klitsch vom „Linzer Rembrandt“ Fritz Aigner. Ihr Lieblingswerk „Der Tod des Ikarus“ aus dem Jahr 1962 begeistert sie nicht nur durch Farbintensität und technisches Handwerk, sondern auch durch seine symbolische Kraft. Leidenschaftlich wurde die Politikerin vor allem, als sie detailliert die Lebensstationen des Linzer Malers zum Besten gab. Klitsch kannte Aigner schon von Kindheit an. Ihre Familie führte in der Klammstraße das bekannte Kaffee Tautermann und Fritz
Aigner wohnte in der benachbarten Waltherstraße. Über die Künstlerfamilie Aigner wurde ein kurzer Film gezeigt: Sohn und Bildhauer Matthias Aigner und seine Mutter Helga waren unter den Anwesenden. Klitsch wunderte sich, dass bei den vorhergehenden Veranstaltungen von „Politik liebt Kunst“ fast nur Mitarbeiter von Kulturämtern der Stadt zugegen waren.
Dafür begrüßte sie diesmal mehrmals „ein hochkarätiges Publikum mit namhaften Künstlern, Musikern, Malern, Sängern, Humoristen und Kulturvereinen“. Tatsächlich war das Stammpublikum der vorhergehenden Veranstaltungen plötzlich nicht mehr anwesend. Ute Klitsch war zweifellos die am besten vorbereitete Politikerin, ihre
temperamentvollen Äußerungen über den Künstler Fritz Aigner konnten die
Aufmerksamkeit der ZuhörerInnen für sich gewinnen. Selbst Gesprächspartner und 09 Intendant Martin Heller schien von dieser Lebendigkeit ganz hingerissen und fasziniert zu sein. Heller wurde von Klitsch vielmehr zum Zuhörer als zum Gesprächspartner gemacht.








