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"Politik liebt Kunst": Christiana Dolezal (*)
06.03.2008 | Christiana Dolezal über ihr Lieblingswerk von Hans Staudacher | 3:40
"Politik liebt Kunst" - ein Projekt für Linz 09- begrüßt den vierten politischen Gast, der über sein Lieblingswerk aus der Sammlung Lentos öffentlich plaudert.
Die Linzer Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal erfreut sich am großformatigen Werk des Kärntner Informel - Künstlers Hans Staudacher. Ein Bild, meint Dolezal, das sehr viel offen lässt, einen Freiraum für Interpretationen bietet. Dahingehend berührt Staudachers Werk "Spuren" (1959) auch Musik und Literatur. Tonale Notationen wie literarische Zeichenelemente bringen Dynamik und Kraft ins Bild. Ein optimistisches, lebensbejahendes Werk.
Dolezal, zuständig für Sport und Gesundheit, hat mit dunklen, depressiven Bildern so ihre Probleme. Etwa beunruhigt und beängstigt sie das Werk "der Schrei" von Edvard Munch. Auf Martin Hellers Frage, wie sie als politische Mitentscheidungsträgerin (Verwaltungssausschuss) des Kunstmuseums mit Bildern mit pessimistischer - "depressiver" Ausstrahlung umgehe, wenn sie einen Katalog des Lentos durchblättert, entgegnet Dolezal, dass sie diese automatisch übergeht...(!).
Zum Thema Besucherzahlen meint Dolezal, dass ein Museum kein Museum nur für Kunstexperten sein darf und dennoch hohe Qualität bieten müsse..








