7. Februar 2012 | 16:57 Uhr

captain 09
Hinter den Kulissen

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Ort der Besinnung und Erkenntnis: Stift Altenburg bei Horn

17.09.2011 | Memento mori - Bedenke, dass du sterben wirst. | 1:30


Das Stift Altenburg ist ein Kloster der Benediktiner (OSB) in Altenburg bei Horn in Österreich. Das Kloster wurde 1144 durch Gräfin Hildburg von Poigen-Rebgau gegründet, von den Nationalsozialisten 1940 aufgehoben und 1941 enteignet, der Abt verhaftet und der Konvent ausgewiesen. Ab 1945 diente es als Truppenunterkunft für die russische Besatzung. Unter Abt Maurus Knappek (1947–1968) wurde die „Ruine“ wieder renoviert und restauriert.

Beeindruckend ist auch die Bibliothek sowie der am tiefsten gelegene Ort des Klosters, in seinen Dimensionen der darüberliegenden Bibliothek entsprechend, die "Krypta". Welche Funktion dieser Raum hatte, wird immer noch diskutiert: Ist er eine aussergewöhnliche, beabsichtigte Abtsgruft für den Altenburger Bauabt Placidus Much? Ist er ein Aufbahrungsraum? Oder ist es ein Meditationsraum über das Thema Tod und Vergänglichkeit, ein „Memento mori", ein Ort der Besinnung?

"Sich den unberechenbaren Tod täglich vor Augen halten" ist eines der Instrumente der guten Werke, die Benedikt von Nursia dem Mönch empfiehlt. Dies meint, dass der Christ sich täglich auf denTod vorbereiten soll, täglich zu sterben bereit sein soll.
http://www.sagen.at/doku/totentanz/totentanz_altenburg/altenburg.html