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Tätowierungen haben eine lange Geschichte, deren Ursprung nicht eindeutig zugeordnet werden kann. Im 18. Jhd. begannen Forscher erstmals, die Tattoos von Sträflingen zu untersuchen. Hauptsächlich befanden sich Berufstätowierungen auf der Haut der Kriminellen, aber auch Gedanken, die sie niederschreiben wollten. Heute ist ein eigener Kult aus dieser Körpermodifikation entstanden, der nicht mehr nur in Randgruppen zelebriert wird.
Im Interview: Jane Caplan (Professorin für moderne europäische Geschichte), Heidi Kastner (Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie), Eddy Riesz (Tätowierer und Piercer)
Redaktion/Schnitt: Marion Baumgartner
Kamera: Michael Kraml









